Beritt & Jungpferde­ausbildung

"Eine gute Kommunikation mit dem Pferd im Sinne des Horsemanship steht für mich im Vordergrund. Nur durch eine auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit kann das Pferd sein volles Potenzial entfalten und mit Freude am Training teilnehmen."​

Junge Pferde und Problempferde

Das richtige Ausbildungskonzept für dein Pferd

Durch meine jahrelange Erfahrungen als Reiterin sowie Pferdephysiotherapeutin und Osteopathin, bin ich in der Lage, die Ursachen von Problemen in der Rittigkeit und der Losgelassenheit des Pferdes zu erkennen und zu lösen. Parallel erhält der Besitzer oder Reiter des Pferdes eine genaue Erklärung der Zusammenhänge. Folgend korrigiere ich das Pferd reiterlich oder auch über die Longen- oder Bodenarbeit. Zudem besteht die Möglichkeit des Coachings für den Reiter, welche ihm neue Möglichkeiten des Reitens oder des Trainings aufzeigen, um selber die Probleme abzustellen.

Beginnend bei der Jungpferdeausbildung bis hin zum Korrektur- Beritt oder unterstützend zu ihrem Training, bin ich für sie da.

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All-Inclusive oder doch lieber das Sparpaket?​

Ob du dein Pferd komplett in meine Obhut gibst oder lediglich Unterstützung bei der Ausbildung deines Pferdes wünschst, bleibt ganz dir überlassen. Aber egal wie du dich entscheidest, zusammen bilden wir dich und dein Pferd zu einem verlässlichen Team aus.

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Die Jungpferdeausbildung

Hierunter verstehe ich das Heranführen des 2-jährigen Pferdes an die Arbeit mit dem Menschen und das Erlernen des Jungpferde-1×1, wie das ruhige Stehen am Anbinder, das Hufe geben, sowie sich putzen und überall anfassen lassen. Das Führen und Anhalten über die Körpersprache mit gleichzeitigem Stimmkommando wird erarbeitet, sowie das Weichen der Vorder- und Hinterhand.

Allgemein wird die Kommunikation mit dem Pferd gefestigt und das Pferd lernt zu vertrauen. Darauf folgen Spaziergänge, um es mit seiner Umwelt vertraut zu machen und es daran zu gewöhnen, die Herde zu verlassen. Wenn möglich nehme ich das junge Pferd als Handpferd mit ins Gelände, für einen schonenden Muskelaufbau.

Die frühe Remonte

Frühestens 3-, eher 4-jährig, beginne ich mit der Ausbildung des Pferdes zum Reitpferd. Es wird behutsam an die Arbeit an der Longe herangeführt und gearbeitet, bis es sich locker und losgelassen in allen 3 Grundgangarten präsentiert. Nebenher läuft die Gewöhnung an den Sattel und die Trense.

Hat sich das Pferd so weit entwickelt, dass es sich in allen 3 Grundgangarten sicher und losgelassen bewegt, beginne ich mit der Gewöhnung an den Reiter. Zunächst im Stehen, später im Schritt an der Hand und letztlich in allen 3 Grundgangarten. Erst, wenn das Pferd sicher und ausbalanciert läuft, beginnt der Reiter parallel mit dem Stimmkommando die Reiterhilfen einzusetzen. In diesem Ausbildungsschritt wird verharrt, bis der Longenführer überflüssig wird. Erst wenn sich das Pferd losgelassen und ausbalanciert zeigt und die Hilfen des Reiters sicher versteht, beginne ich mit dem freien Reiten auf großen Linien.

Im nächsten Ausbildungsschritt wird das Pferd weiter an die Hilfen gewöhnt und auf groß angelegten Bahnfiguren, in allen Grundgangarten gearbeitet – immer unter Einhaltung der „Skala der Ausbildung“ mit behutsamer Heranführung an die jeweiligen Lektionen im Sinne der klassischen Reitausbildung. Peu à peu entwickelt es sich zum verlässlichen Reitpferd, welches sich gelassen, mit Freude und immer mehr Ausdruck präsentiert.

Da wir es mit einem Individuum zu tun haben, ist es aus meiner Sicht nicht möglich, für die jeweiligen Ausbildungsschritte eine feste Zeitangabe zu nennen. Eher ist es verheerend die Ausbildung in einem festen zeitlichen Rahmen ableisten zu wollen. Es dauert so lange wie es dauert!